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Opel's Leitsatz: Keiner soll arbeitslos werden
Gedenken am Todestag von Adam Opel

1730live.de berichtete | Film starten(08.09.09) Adam Opel starb am 8. September 1895. Zum zweiten Mal hat jetzt der Verein "Unternehmen Rüsselsheim" am Opel-Mausoleum in der Mainzer Straße einen Kranz in Erinnerung an den Großen Sohn der Stadt niederlegen. Tagesaktuell war das Gedenken flankiet durch die Sitzung des 13 köpfigen GM-Verwaltungsrates in Detroit, wo weiterhin um die Zukunft der deutschen Tochter beraten wird. In seiner Gedenkrede erinnerte Steffen Jobst daran, dass Adam Opel als 20jähriger und ohne Kenntnisse der französischen Sprache nach Paris ging, um dort das Nähmaschinenbauen zu erlernen. Mit 25 Jahren kehrte er nach Rüsselsheim zurück um dann den Grundstein für ein Unternehmen von Weltgeltung zu legen.

In einem Schreiben an Unternehmen Rüsselsheim anlässlich der Gedenkveranstaltung erinnerte Carlo von Opel daran: "Mit dem Bau einer Nähmaschine zu nächtlichen Stunden in einem benachbarten Kuhstall, begann Adam Opel einen neuen Weg. Nach Verkauf der ersten Maschine stellte er seinen ersten Lehrling ein - Georg Adam Klingelhöfer. Es wurden Fahrräder, Autos, Lastwagen und Motorräder erfolgreich ins Produktionsprogramm aufgenommen. Auch andere Produkte wurden produziert und es wurde gehandelt. Es galt der Leitsatz: 'Keiner soll arbeitslos werden'. Möge sich die Firmenleitung an Adam und Sophie Opel und ihrer 5 Söhne orientieren und im Vertrauen auf den Heimvorteil und auf die Kraft und Stärke ihrer Mitarbeiter neue Wege gehen, um auch mit neuen Produkten eigene Märkte zu schaffen."

Bild: Achim Weidner und Gabriela Höll. Sankt Hubertus Jagdhornbläser aus Offenbach.
Musikalisch umrahmt wurde das Gedenken von den Jagdhornbläsern "Sankt Hubertus". Die Musiker und aktiven Jäger sind Rüsselsheimer, Königstädter und Alt-Haßlocher. Mit den musikalischen Einlagen wurde daran erinnert, dass Adam Opel in späteren Jahren selbt ein leidenschaftlicher Jäger war. Der Jagdleidenschaft ist es zu verdanken, dass in der Region Dammwild heimisch wurde. Die Tierbestände sind heute noch im Mönchbruch zwischen Rüsselsheim und Mörfelden zu sehen.

Bild: Groß war das Medieninteresse an der Veranstaltung. Nach dem Gedenken gab Unternehmen Rüsselsheim einen kleinen Imbis und den Rahmen für gute Gespräche.
Zu den Gästen unter strahlend blauem Himmel zählte auch der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Adam Opel AG Hans Barth. Trotz Einladung nahmen an der Veranstaltung kein offizieller Vertreter der Stadtverwaltung teil. Dafür waren aber zahlreiche Pressevertreter von Rundfunk, Fernsehn und den Lokalzeitungen vor Ort um über das Gedenken zu berichten.
Bitte beachten Sie heute die Fernsehberichterstattung von hr3, RTL, Radio FFH und die morgigen Lokalausgaben der Main-Spitze, des Rüsselsheimer Echo, Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau.
Unternehmen-Ruesselsheim.de